cloudMarks - was für eine Woche

Letzte Woche habe ich in meiner (viel zu knappen) Freizeit meine erste Applikation für SailfishOS erstellt. Seit dem habe ich in so kurzer Zeit sehr viel gelernt und bin begeistert, sowohl von der ownCloud-, als auch von der Sailfish-Community.

Die erste Version konnte eigentlich noch gar nichts, dank vieler vorhandener Beispiele konnte ich aber jeden Tag mit nur wenig Zeit - es war selten mehr als eine Stunde - ein wenig mehr Funktionalität implementieren. Am Freitag habe ich dann die Übersetzung über Transifex auf den Weg gebracht und bis heute schon vier neue Sprachdateien erhalten! Gleichzeitig habe ich eine Anfrage an das Team des ownCloud Bookmark-Moduls gestellt - es gibt aktuell nur das Lesen von Lesezeichen als Endpunkt an der öffentlichen REST-API, ich habe nach einer Methode zum Anlegen eines Lesezeichens gefragt - heute kam genau dazu ein Pull-Request in das Repository. Sehr cool!

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Meine erste Applikation für SailfishOS

Am Wochenende habe ich tatsächlich einmal ein privates Softwareprojekt so weit gebracht, dass man es tatsächlich nutzen kann. Schon für meine webOS-Geräte wollte ich immer mal eine kleine Applikation schreiben. Wegen fehlender Zeit und zu wenig Ehrgeiz, mich in die APIs einzulesen, ist daraus aber nie etwas geworden.

Mit meinem Jolla und dem Betriebssystem SailfishOS ist es aber nun doch etwas geworden: Die Applikation holt Euch die Lesezeichen von Eurem ownCloud-Server und stellt sie in einer Liste dar. Die einzelnen Lesezeichen lassen sich dann im Sailfish-Browser öffnen. Zugegeben, dass ist nicht viel, hat aber Spaß gemacht. Jetzt kann ich endlich sagen, dass ich mal eine App in Qt geschrieben habe - und dass ohne eine einzige Zeile in C++ zu schreiben!

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Papier, Papier, Papier

In der IT gibt es bei den meisten Beteiligten die erschreckende Neigung, bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu schauen, ob es für die anstehende Aufgabe nicht ein passendes Tool gibt, also eine schicke Applikation. Leider ist die Realität im Jahre 2015 sehr einfach: Es gibt für alles ein Applikation.

Es gab da doch den Satz mit dem Tool und so weiter

Den Satz mit dem Tool und das es nicht zwingend hilft kennt wohl jeder. Auch bei der Einführung neuer Prozesse sollte man ihn sich aber zu Herzen nehmen. Ich bin in meiner Organisation als ScrumMaster tätig, den neuen Prozess zur Erstellung von Software (richtig, Scrum eingebettet in das Scaled Agile Framework, kurz SAFe) haben wir vor nicht allzu langer Zeit eingeführt. Hier habe ich dank zahlreicher Vergleichsgruppen und vieler Experimente gelernt, dass der möglichst einfache Ansatz oftmals der Beste ist, um so etwas wie Scrum in einem Team einzuführen. Gerade in der Startphase eines neuen agilen Teams wird sehr viel probiert und verändert, als ScrumMaster möchte ich dabei, dass das Team viel interagiert und sich mit den Inhalten beschäftigt.

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Mal wieder was Altes ausprobieren: XFCE 4.12

Ich habe in meinem Blog gesehen, dass mein letzter Kontakt mit der XFCE-Desktopumgebung im Jahr 2009 war. Auf meinem EeePC (der mit dem 7"-Display). Egal, was ich als Desktop ausprobiert habe - XFCE, KDE, LXDE, Windows, OSX - am Ende bin ich doch immer wieder bei Gnome gelandet.

Mein aktueller XFCE-Desktop

Jetzt also ein neuer Versuch. Warum? Meine Frau hat seit einiger Zeit ein Chromebook für das tägliche Surfen auf der Couch. Egal, was man über die Geräte denken mag, das User Interface ist sehr aufgeräumt. Ich habe durch unmotiviertes, zielloses Suchen im Internet dann eine Anleitung gefunden, wie man diverse Desktops unter Linux so gestalten kann, dass ein ein ähnlich sauberes Interface haben.

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Abenteuer in SAFe - Wer den Kunden findet, kann ihn behalten!

Dass ich in einem Unternehmen arbeite, in dem seit nun gut einem Jahr das Scaled Agile Framework - kurz SAFe - eingesetzt wird, habe ich bereits erwähnt, oder? Heute geht es um Anforderungen und die Rolle des Kunden, so wie ich sie in meiner täglichen Arbeit mit und in SAFe erlebe!

Agil funktioniert durch Nähe zum Kunden und ständiges Feedback

Die Idee von Agilität wird gerade dadurch interessant und funktioniert in vielen Fällen besser als andere Vorgehensweisen, weil der Kunde für die Entwicklung eines Produktes nicht nur punktuell, sondern permanent eingebunden wird - er kann und muss präsent sein und steuern, indem er seine Anforderungen und sein Feedback zur Lösung sehr regelmäßig an das Entwicklerteam zurück spielt. So kann am Ende das richtige, bestmögliche Produkt (im Rahmen von Zeit und Budget) erstellt werden.

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